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TOKAJER

WEINBAUREGION SZEKSZÁRD

szekszard-weinbauregionDas Weingebiet Szekszard ist ein historisches Weingebiet Ungarns und gehört zu den besten  Anbaugebieten für Rotwein. Die Zentrale des Gebiets ist die Stadt Szekszard die sich auch die „Stadt der Weine“ nennt. Der berühmte ungarische Rotwein, das Stierblut ist ein Markenzeichen des Weingebiets und steht unter Herkunftsschutz der EU. Die einzigen Weingebiete Ungarns, die die Bezeichnung Stierblut (Bikaver) nutzen dürfen sind Szekszard und Eger.

Das Weingebiet liegt an dem westlichen Ufer der Donau in Südungarn. Der Boden ist lössig, dies, die ausgezeichnete Klima und die viele Sonnenstunden ermöglichen  der spätreifenden Sorten eine lange Vegetationsperiode und ergeben angenehme Tannine und feine Obst- und Beerenaromen den Szekszarder Weine.

Die Tradition der Weinbau rückt in die Antike Römer Zeiten zurück. Während des 16. Jahrhunderts wurde die für das Weingebiet charakteristische Rebsorte die Kadarka und damit die Technologie von Rotweinbau eingeführt was zu der ersten Blütezeit des Gebiets führte. Dank dem in dem 18. Jahrhundert angesiedelten deutschen Weinbauern hat sich die Weinkultur des Gebiest erneuert und wieder aufgeblüht. Die Qualität der Weine hat sich in erheblichen Massen verbessert und wurden auch Rose- bzw. Schillerweine produziert. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus Kadarka durch Trennung der Most und Maische sofort nach dem Keltern auch ein Weisswein gebaut. Die Verstaatlichung und Planwirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg führte auch hier zu einer Ebbe. Seit der politischen Wende in Ungarn blüht wieder ein hochqualitativer Weinbau in dem Weingebiet der hochwertige Weine ergab.

SZEKSZARDER STIERBLUT

Das Szekszarder Bikaver  (Stierblut) ist der schönste und der bikavercharakteristische  Rotweinsorte des Weinbaugebiets. Ein echter ungarischer Rotwein mit etwa 150 Jahren Tradition, ein Verschnitt aus zumindest drei Rotweinsorten. Trägersorte war ursprünglich der in der Kultivierung und Vinifizierung zuweilen problematische Kadarka und ihre verschiedene Variante. Das Stierblut heutzutage wird auf Blaufränkisch-Basis mit Kadarka, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot verschnitten. Der tiefdunkle, volle Rotwein wird in Eichenfässern ausgebaut und mindestens zwei Jahre vor  der Flaschenabfüllung gereift.

KADARKA

kadarka-szoloDer Kadarka ist eine sehr alte Rotweinsorte, deren Ursprung und heutiges Hauptvorkommen in Südungarn, vor allem in Szekszárd  zu finden ist.  Der Kadarka ist der launische Fürst unter den Rotweinen. Der Kadarka stellt sehr große Anforderungen an Boden und Kultivierung; insbesondere können ihre sehr späte Reife bei hoher Fäulnisneigung der Beeren problematisch für Ertrag und Qualität sein. Auch in der Vinifizierung ist diese Rebe sehr aufwändig. Wohl aus diesem Grunde gingen die Anbauflächen in ihrem Verbreitungsgebiet stark zurück. Die mittelgroßen, sehr dünnschaligen, runden Beeren weisen leichte Gewürzaromen auf; sie bilden große, zylindrische Trauben.

Voll gelungene reinsortige Weine können hohe Qualitätsstufen erreichen; die tannin- und extraktreichen dunklen Weine altern gut und eignen sich auch sehr gut zum Verschnitt mit anderen Rebsorten.

Die besten reinsortige Weine aus dieser Rebe werden im südungarischen Szekszárd gekeltert. Früher war die Kadarka die Trägersorte des berühmtesten ungarischen Weines, des Bikavér. Diese Rolle spielt heute der leichter kultivierbare, kräftigere und auch ertragreichere Blaufränkisch.